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"Soviel gibt's

was beglücken kann

und Freude lässt entstehen.

Es kommt auf Herz

und Augen an,

dass sie,

was Glück ist,

sehen."



(Johannes Trojan)
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Montag, 31. Januar 2011

Imbolc - Zu Ehren von Brigid


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Inspiration

Laß mich zu dir kommen
durch die Nebel,
durch das Feuer,
durch die Pflanzen,
durch die tiefen sprudelnden Quellen,
mit Ideen,
mit Visionen,
mit Worten,
mit Musik, leiser als deine Ohren hören.

Laß mich dich bewegen,
dich beleben,
dich anregen -
bis sich dein Blickwinkel verschiebt
und Körper, Geist und Seele explodieren.

Und du staunend stehst
im Sog deiner neuen Einsichten...
und spürst, das Leben ist schön!

(Aus "Göttinnen-Geflüster" von Amy Sophia Marashinsky)

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Morgen, am 1. Februar ist das Fest zu Ehren der Göttin Brigid, man nennt es auch Imbolc, das ist die keltische Bezeichnung. Wir kennen diesen Tag auch als Maria Lichtmess, der in vielen katholischen (meist bayrischen) Dörfern noch gefeiert wird. Imbolc wird auch das Mondfest des Winters genannt und Menschen und Tiere (mein Kätzchen Shiva schnüffelte das Blümchen gierig einige Minuten lang!) begrüßen dann freudig das Licht, das wieder in unser Leben zieht und auch so langsam die ruhende Natur zum Leben erweckt.

Die großen Themen des nun anbrechenden Februars sind das Großreinemachen und die Inspiration, vorallem um sich auf den "richtigen", den eigenen Weg zu machen. Kaum ein anderer Zeitpunkt eignet sich energetisch dafür so gut wie der Februar mit seiner treibenden, starken Kraft, die nach draußen, nach oben, drängt. Es ist als wenn das Leben aus einem tiefen, gemütlichen Schlaf erwacht und all die Ideen und die Wünsche, die tief in uns schlummern nun nach Vollendung und nach Neubeginn rufen. Brigid ist dabei unsere Unterstützung, unsere Mentorin, die uns großzügig mit Kraft und Energie versorgt und mit ihrem Feuer unsere Begeisterung entfacht!

Aus dem Dunkel
Zartes Licht
Kommt zutage
Neue Sicht.
Visionen leuchten klar hervor
Durchschreiten das lichte
Mondsicheltor.
(Arunga Heiden)


Neues braucht jedoch Platz und Raum. Was liegt da also näher, als dass die Göttin Brigid uns auch dafür Hilfstellung anbietet. Es ist an der Zeit Vergangenes ziehen zu lassen und abzuschließen. Was bindet uns noch allzu sehr ans Gestern? Welche Fesseln hindern uns an der Durchführung unserer Träume? Welche inneren Hemmschuhe ziehen wir uns selbst an, welche werden uns von Mitmenschen angezogen? Welche Gefühle wollen wir der dunklen, kalten Energie des Winters überlassen, wovon machen wir uns nun entgültig frei? Welche Ängste bedrücken uns und lähmen unseren Tatendrang? Wowvon möchten wir uns lösen, was wollen wir loslassen?

Göttin Brigid unterstützt all diese Prozess äußerst hilfreich und macht uns offen für die Themen "Loslassen", "Großputz" und "Veränderung".

Viele von uns sind schon seit 1-2 Wochen fleißig am Ausmisten und neu sortieren. All diese Tätigkeiten werden nun verstärkt in Angriff genommen und es ist Zeit sich auf das Wesentliche zu besinnen. "Less is more", das sollten wir uns immer wieder bewusst machen und danach handeln. Aller Ballast schränkt uns  nur unnötig in unserem Sein ein und ist eine regelrechte Belastung. Weg mit all dem Überflüssigen, nur so schaffen wir Platz für Neues! Nur im Zustand der Leere erkennen wir unsere Möglichkeiten, denn nur dann versperrt uns nichts den Weg auf das Wesentliche.

Vielleicht mögt Ihr ja auch irgendein (Reinigungs)-Ritual zu Ehren von Brigid morgen durchführen?

Ich persönlich werde eine energetische Reinigung im Haus durchführen, dafür werde ich eine spezielle Räucherung benutzen, die ich hierfür gekauft habe. Ich werde dabei vorallem alle Ecken "aufscheuchen" und mich lautstark mit Klatschen und dem Gong bemerkbar machen. :-) Desweiteren werde ich noch ein kleines Reinigungs-Ritual für mich selbst durchführen und dann den beginnenden Februar weiterhin zum Entrümpeln benutzen und während dessen meinen vielen Gedanken nachhängen und sehen wohin sie mich treiben werden...

Gehabt Euch wohl
Evelyn